Matratzentypen: Welche passt zu mir?
Bonell-Federkernmatratzen
Bonell-Federkernmatratzen weisen vorzügliche Feder-Eigenschaften auf.
Jede Feder ist thermoelektrisch verarbeitet, eine Garantie für dauerhafte
Elastizität. Die flexiblen Bonell-Federn sind miteinander verbunden und
ergeben einen hochelastischen Kern. Bei geringer Belastung reagiert die
Bonell-Feder weicher, da der Widerstand gering ist.
Bei größerer Belastung wirkt dem Körpergewicht ein stärkerer Druck entgegen.
Als ideale Abdeckung hat sich eine dauerelastische Schaumstoffpolsterung erwiesen.
Bonell-Federkernmatratzen weisen zudem ein relativ geringes Gewicht auf,
was die Handhabung der Matratzen erleichtert. Die Bonell-Federkernmatratze
lässt sich mit Ausnahme von Motorrahmen mit jedem Lattenrost-Typ kombinieren.
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Taschen-Federkernmatratzen
Taschen-Federkernmatratzen weisen im Gegensatz zu Bonell-Federkernmatratzen eine deutlich höhere Punktelastizität auf und schwingen auch deutlich weniger nach. Dies wird erreicht über eine große Anzahl sensibler Stahl-Federn, die eingenäht in luftige Gewebetaschen unabhängig voneinander federn. Bei jeder Bewegung wird die Wirbelsäule optimal unterstützt. Das Gewicht ist ca. 50% höher als bei einer vergleichbaren Bonell-Federkernmatratze, der Preis ist aufgrund der größeren Feder-Anzahl ebenfalls höher. Die Taschen-Federkernmatratze ist mit jedem Lattenrost kombinierbar, der enge Lattenabstände hat. So wird jede Feder-Reihe der Matratze optimal gestützt.
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Latexmatratzen
Latexmatratzen sind besonders flexibel und passen sich jeder Rahmeneinstellung an. Der aus einem Stück gegossene Latexkern garantiert eine hochbelastbare und hochelastische Matratze. Punktgenau wird der Körper in jeder Lage unterstützt. Die Bandscheiben werden entlastet, die Rückenmuskulatur entspannt sich. Hochwertiger Stiftlatex mit zahlreichen Luftkanälen sorgt für eine gute Luftzirkulation.. Der Kern der Latexmatratze besteht aus Naturkautschuk, der aus der Milch des Gummibaums gewonnen und danach veredelt wird, oder aus synthetischem Latex. Latexmatratzen sind staubfrei und wirken bakterienabweisend. Das Gewicht der Latexmatratzen ist relativ hoch. Aufgrund des Herstellungsverfahrens und der Rohmaterialien sind Latexmatratzen im höheren Preissegment angesiedelt. Latexmatratzen sind aufgrund ihrer Dauerelastizität mit jedem Lattenrost kombinierbar. Die Latten sollten eng beieinander liegen. Durch ihre hohe Flexibilität sind sie besonders für die Verwendung von Motorrahmen geeignet.
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Schaumstoffmatratzen
Schaumstoffmatratzen - hier insbesondere Kaltschaum-Ausführungen - weisen ebenso wie Latexmatratzen eine hervorragende Punktelastizität und Anpassungsfähigkeit auf. Bei entsprechender Verarbeitung der Oberfläche ist die Wärmeisolation etwas geringer und die Feuchtregulierung höher als bei Latexmatratzen. Das Gewicht ist im Vergleich zu Latex meist geringer. Schaumstoffmatratzen sind mit jedem Lattenrost kombinierbar, der enge Lattenabstände hat.
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Härtegrad: lieber hart oder weich?
Ob hart oder weich – Sie wissen es am besten!
Die Gebrauchseigenschaften der Matratzen sind auf die unten angegebenen Gewichte abgestimmt. Ob eine weiche oder eine härtere Matratze vorzuziehen ist, wird individuell unterschiedlich empfunden, auch der jeweils nächste Härtegrad ist möglich.
| Unsere Empfehlung |
|
| 1 |
WEICH – bis ca. 65 kg Körpergewicht. |
| 2 |
MITTEL – von ca. 65 bis 80 kg Körpergewicht. |
| 3 |
HART – von ca. 80 bis 95 kg Körpergewicht. |
| 4 |
besonders HART – ab 95 kg Körpergewicht. |
Elastizität
Sie können sich drehen und wenden, wie Sie wollen.
Grundanforderung an die Matratze ist, dass sie dem Benutzer die Freiheit gibt, in jeder von ihm gewählten Stellung zu schlafen. Sie muss ihn in allen Schlafhaltungen (Rücken, Bauch oder Seite) unterstützen, ohne ihn in eine bestimmte Stellung zu zwingen. Die Matratze soll nur dort nachgeben, wo sie belastet wird, nicht aber in einem weiteren Umfeld. Eine gute Matratze schmiegt sich an die Körperform an und unterstützt den gesamten Körper gleichmäßig.
Die Matratze soll nach allen Bewegungen nur kurz nachwippen, sodass der Schläfer seine Körperhaltung nicht aktiv stabilisieren muss. Dies ist wichtig, da wir nachts die Schlafstellung 30- bis 50-mal ändern. Je weniger Nachschwingungen die Matratze hat, desto besser und komfortabler schlafen Sie.
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Liegezonen
Punktgenaue Körperanpassung durch das Mehrzonen- Matratzen-System. Vorteile: elastisch im Kopf- und Nackenbereich, weiche Schulterzone, stützaktive, angepasste Becken- und Lendenzone, weiche Knie- und Beinzone, elastische Fußzone. Für jeden dieser Bereiche (Zonen) werden spezielle Techniken mit unterschiedlichem Druckverhalten eingesetzt. Das Ergebnis ist ein außerordentlich hoher Schlaf- und Liegekomfort, der auch bei Dauerbelastung gewährleistet ist. Angeboten werden Matratzen mit unterschiedlicher Anzahl von Zonen.
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Matratzenaufbau
Feinpolster
Feinpolster, die sowohl bei Federkernmatratzen als auch bei Vollpolster-matratzen eingesetzt werden, dienen vor allem der Feuchtigkeitsaufnahme und -regulierung und der Wärmeisolation. Sie werden daher direkt unter den Bezugsstoff eingearbeitet. Während alle Naturfasern Feuchtigkeit aufnehmen, weisen sie im Hinblick auf die Wärmeisolation deutliche Unterschiede auf. So wirkt Schurwolle wärmend, während Baumwolle durch die in der Struktur des Faservlieses eingeschlossenen Luftpolster temperaturausgleichend wirkt. So können diese Vliese zu einer sogenannten Sommer- oder Winterseite verarbeitet werden.
Polsterträger:
Der Polsterträger verhindert, dass die Polsterung der Federkern-matratze durch den Stahldraht beschädigt und durch das Einsinken in das Federgewebe verformt wird. Auch für die Härte der Matratze ist der Polsterträger von großer Bedeutung.
Grobpolster:
Entscheidend für die Anpassungsfähigkeit der Matratze und für die Härte ist neben Federkern und Polsterträger vor allem das Grobpolster. Auch hier ist – wie beim Polsterträger – eine optimale Abstimmung mit dem Federkern notwendig, um die gewünschten Federungs-eigenschaften zu erreichen. Heute werden fast ausschließlich Grobpolster-Platten verwendet, die überwiegend aus Schaumstoff bestehen, zum Teil auch aus Latex.
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Bezugsstoffe
Entscheidend für die Qualität der Bezugsstoffe sind die Rohstoffe, aus denen die Gewebefasern hergestellt werden, die Art der Verarbeitung zu einem Gewebe sowie die Ausrüstung. Man unterscheidet bei den zur Herstellung von Geweben verwendeten Fasern vier Gruppen: Naturfasern pflanzlicher Herkunft, Naturfasern tierischer Herkunft, Chemiefasern auf Zellulosebasis und synthetische Chemiefasern. Der wesentliche Vorzug der drei zuerst genannten Fasergruppen gegenüber der synthetischen Chemiefaser besteht darin, dass diese Fasern hygroskopisch wirken, d. h. Feuchtigkeit aufnehmen. Andererseits weisen gerade die synthetischen Chemiefasern sehr gute Eigenschaften – insbesondere im Dauergebrauch – auf. Zudem tragen sie zu einer besseren Optik der Matratze durch den ihnen eigenen Glanz bei. Es werden daher sehr häufig Mischgewebe als Bezugsstoffe verwendet, die die besonderen Vorzüge der einzelnen Fasergruppen miteinander kombinieren.
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Abnehmbare Bezüge
Besonders hygienisch, nicht nur für Kinder und Allergiker, sind abnehmbare und waschbare Bezüge. Müheloses Abziehen und Neubeziehen wird durch Reißverschlüsse an mindestens zwei Seiten des Drellbezuges ermöglicht.
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Sommer-/Winterseite
Matratzen-Sonderkonstruktion mit eingesteppter Klimaausgleichszone aus bauschelastischer Baumwollwatte für die Sommerseite sowie eingestepptem Schurwollvlies mit wärmenden Eigenschaften für die Winterseite. Der Kern dieser Matratzenart kann sowohl Schaumstoff als auch Federkern sein.
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Matratzenschoner
Meist abgesteppt und mit preiswertem Polstermaterial gefüllt, werden sie zwischen Bettboden (Rahmen) und Matratze gelegt. Die Oberseite besteht häufig aus dunkel gefärbtem Kettsatin, die Unterseite aus Jute-Nadelfilz. Schoner aus 100% Polyester werden bevorzugt im Pflegebereich eingesetzt.
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