Massivholzbetten – Natürlicher und komfortabler Schlafkomfort

  1. Was genau sind Massivholzbetten?
  2. Das sind die Vorteile von Massivholzbetten
  3. Diese Arten von Massivholzbetten gibt es
  4. Aus diesen Materialien werden Massivholzbetten gefertigt
  5. So pflegen Sie ein Massivholzbett
  6. Welche Massivholzbetten passen zu Ihnen?

Das Schlafzimmer ist bei etwa sieben Stunden täglichem Schlaf der Raum, in dem Sie sich die meiste Zeit des Tages aufhalten. Umso wichtiger ist es, dass die Einrichtung des Schlafzimmers besonderen Ansprüchen an Gesundheit und Wohlergehen Rechnung trägt. Denn für einen rundum erholsamen Schlaf reichen Matratze und Bettzeug nicht aus: Zu einem richtigen Bett gehört natürlich ein Rahmen als Auflagefläche. Bettgestelle sind in verschiedenen Materialien erhältlich; ein Klassiker sind jedoch Massivholzbetten. Zeitlose Optik, Fertigung aus nachwachsenden Rohstoffen und positive Effekte für das Raumklima machen Massivholzbetten zu einer hervorragenden Wahl für eine komfortable und verantwortungsvolle Schlafkultur. Nicht zuletzt ist ein Massivholzbett eine extrem langlebige Möbelkonstruktion, die Ihnen bei guter Pflege über Jahrzehnte hinweg unvermindert erholsamen Schlaf mit Wohlfühl-Ambiente garantiert.

1. Was genau sind Massivholzbetten?

Ein Massivholzbett ist ein Bettunterbau – entweder ein klassisches Bettgestell oder eine Funktionskonstruktion mit Bettkasten oder ähnlichem – der vorwiegend aus unbehandeltem Naturholz hergestellt ist. Der Begriff Massivholz wird durch eine DIN-Norm definiert (DIN 68871). Ausnahmen von dieser Materialvorschrift dürfen bei Massivholzbetten nur bei besonderen Einzelteilen gemacht werden, beispielsweise bei den Böden von Schubkästen oder dem Mittelholm. Das Massivholz selber wird in Form von Platten, geleimten Paletten oder Stäben verarbeitet, die in verschiedenen Produktionsschritten getrocknet, verklebt und zugeschnitten werden. Bei einem Massivholzbett wird auf eine solchermaßen gefertigte Rahmen-Konstruktionen der Lattenrost oder die Boxspring-Auflage aufgelegt. Massivholzbetten sind, nicht zuletzt durch ihre Schwere, besonders stabil und belastbar. Sie eignen sich daher auch besonders gut für Schläfer mit höherem Körpergewicht und für Doppelbetten. Massivholzbetten sind in allen denkbaren Formaten erhältlich, vom Kinder- bis zum King-Size-Bett. Es können selbstverständlich alle gängigen Lattenrost-Formate eingelegt werden. Die Rahmenhöhen sind von Bett zu Bett verschieden – vom Tatami-Rahmen dicht am Boden bis zum Komfortbett für Senioren.

2. Das sind die Vorteile von Massivholzbetten

Massivholzbetten punkten mit ihrer zeitlosen Optik: Unbehandeltes Holz wirkt warm, freundlich und trägt so zur Wohlfühlatmosphäre im Raum bei. Aber auch die Materialeigenschaften sind verblüffend: Nicht nur die Qualität der Raumluft wird positiv durch das „Atmen“ des Holzes beeinflusst, die Oberfläche selbst ist darüber hinaus antibakteriell. Jedes Stück ist ein Unikat, denn die Maserungen der verwendeten Hölzer sind von Baum zu Baum einzigartig wie ein Fingerabdruck. Holz ist außerdem ein hochwertiges und nachhaltiges Naturmaterial mit einer guten Umweltbilanz. Wenn Sie beim Kauf auf entsprechende Zertifikate über nachhaltige Forstwirtschaft achten (etwa das FSC-Siegel des Forest Stewardship Council) stellen Sie sicher, dass Sie mit einem Massivholzbett ein kostbares Naturprodukt erwerben, das unter ökologisch verantwortungsvollen Bedingungen erzeugt wurde. Ein weiterer Vorteil von Massivholzbetten besteht darin, dass sie sich stilsicher mit zahlreichen anderen Schlafzimmermöbeln zusammenstellen lassen: Kleiderschränke, Kommoden und Nachtkästchen werden ebenfalls aus Naturholz gefertigt. Kombiniert mit den Massivholzbetten ergibt das eine Schlafzimmer-Wohnlandschaft aus einem Guss. Außerdem sind Massivholzmöbel ausgesprochen langlebig, ohne Materialermüdung oder Abnutzungserscheinungen. Kleine Alltagsbeschädigungen im Holz, beispielsweise Kratzer, können Sie mit einem feinen Schmirgelpapier ganz einfach selbst ausbessern – schon ist das Möbelstück wieder wie neu.

3. Diese Arten von Massivholzbetten gibt es

Massivholzbetten erhalten Sie in zahlreichen Varianten:

  • Klassisches Bettgestell: Eine Rahmenkonstruktion auf Standfüßen, auf die Lattenrost und Matratze aufgelegt werden. Je nach Modell kann ein solches einfaches Massivholzbett mit aufwendigen Kopf- und Fußteilen versehen sein.
  • Massivholzbett mit Bettkasten: Sind in der Regel Einzelbetten. In der truhenartigen Unterkonstruktion lässt sich zum Beispiel die Bettwäsche tagsüber unterbringen.
  • Funktionsbett: Hier ruht die Matratze auf einem schrankartigen Unterbau mit Schubfächern oder Fächern. Ein solches Modell ist ein Raumwunder. Die Unterseite des Bettes bietet zusätzlichen Stauraum und kann im Schlafzimmer Schränke oder Kommoden ersetzen oder ergänzen.
  • Schlafsofa: Massivholzbetten gibt es im Handel sogar als Schlafsofa: Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Bett in ein bequemes Sitzmöbel verwandeln. Eine ideale Lösung in kleinen Wohnungen, wo Wohn- und Schlafbereich zusammenfallen.
  • Stapelbett: Eine clevere Lösung für kleine Schlafzimmer, die von zwei Personen genutzt werden. Die eine Hälfte des Bettes lässt sich tagsüber unter die andere unterschieben.
  • Futonbett oder Tatami-Rahmen: Liebhaber asiatischer Schlafkultur erhalten die niedrigen Bett- und Rahmenmodelle aus Massivholz.
  • Kinderbett: Auch kleinste und kleine Schläfer träumen schön im Massivholzbett. Manch ein Modell wächst sogar mit und lässt sich vom Baby-Bett zum Kinderbett erweitern. Stabile Etagenbetten aus Massivholz schaffen genug Platz zum Schlafen für mehrere Kinder im Zimmer.
Raumwunder Funktionsbett

4. Aus diesen Materialien werden Massivholzbetten gefertigt

Die gängigen Materialien für Massivholzbetten sind Hölzer von Buche, Eiche und Kiefer. Edelhölzer wie Teak oder Exotisches wie Mango oder Akazie spielen bei der Bettenproduktion kaum eine Rolle, sind aber vereinzelt im Handel erhältlich.

  • Buche liefert ein weiß- bis hellrötliches Holz, das nachdunkelt. Manchmal finden sich im Kernbereich des Holzes braune Einschüsse. Buchenholz ist unauffällig und gleichmäßig gemasert mit breiten Markstrahlen, die eine schöne natürliche Zeichnung ergeben. Es ist elastisch und hart und wird vorzugsweise in der Möbel- und Parkettproduktion eingesetzt. Buchenholz zählt zu den beliebtesten Hölzern, die für die Herstellung von Massivholzbetten zum Einsatz kommen.
  • Kiefer oder Zirbe (Zirbelkiefer) ist ein sehr wichtiger Nutzbaum in der Forstwirtschaft. Der regelmäßige Schlag von Kiefern ist ein notwendiger Pflegeschritt zur Verjüngung von Nadelwäldern. Das helle Zirbenholz ist vergleichsweise weich und leicht und zeigt eine dekorative, lebhafte Maserung. Das Holz hat antibakterielle und biozide Eigenschaften, hoch geschätzte Hygieneeigenschaften für Möbelholz. Auch sein Duft ist sehr angenehm.
  • Eiche ist ein grau- bis rötlich braunes Hartholz, das im Laufe der Jahre etwas nachdunkeln kann. Die verarbeiteten Stämme sind astfrei, die Markstrahlen unregelmäßig über die Schnittfläche verteilt. Das verleiht Eichenholz eine besonders attraktive Optik. Eichenholz ist sehr elastisch und beständig, das Kernholz ist sogar verrottungsbeständig. Das macht Eichenholz zu einem besonders hochwertigen Material für die Möbelproduktion.
  • Altholz: Für solche Möbel wird benutztes Holz wiederverwertet. Die Möbel haben eine ganz besondere Optik und sind charaktervolle Hingucker. Altholz-Betten sind Recycling-Möbel von teils jahrhundertealtem Holz

5. So pflegen Sie ein Massivholzbett

Massivholz ist ein lebendiges, atmendes Material: Die Oberflächen von Naturhölzern werden geölt und gegebenenfalls gewachst. Dadurch wird die Holzsubstanz geschützt, im Gegensatz zu lackierten Betten bleiben jedoch die Poren offen. Der Luftaustausch trägt zu einem guten Raumklima bei. Die Pflege von Naturholz ist einfach: Reinigen Sie das Bettgestell mit einem glatten, angefeuchteten Tuch. Das Holz darf nicht zu nass werden, da es anderenfalls aufquellen könnte. Außerdem sollten Sie keine Putzmittel oder groben Scheuerschwämme verwenden – das leicht feuchte Abwischen ist zur Reinigung völlig ausreichend. Von Zeit zu Zeit sollten Sie das Massivholzbett mit einem passenden Holzpflegeöl oder Möbelwachs nach Herstelleranweisung behandeln, um den Oberflächenschutz aufzufrischen. Auf diese Weise halten Sie das Bett in einem einwandfreien Zustand. Übrigens: Massivholz lädt sich weniger stark elektrostatisch auf als andere Oberflächen. Es sammelt sich deutlich weniger Staub an – auch das erleichtert die Möbelpflege.

6. Welches Massivholzbetten passen zu Ihnen?

Eine Wohnumgebung, in der Naturholzmöbel dominieren, wirkt stressmildernd und verbessert nachweislich das Raumklima und somit das Wohlbefinden. Mit Naturholzmöbeln stehen Ihren persönlichen Vorlieben beim Wohnstil viele Gestaltungsmöglichkeiten offen:

  • Zeitlos: Durch die Schlichtheit des Massivholzbettes lässt es sich fast in jede Wohnumgebung integrieren, ohne stilistisch irritierend zu wirken.
  • Landhaus-Stil: Naturverbunden und etwas rustikal – Massivholzbetten fügen sich in eher urige Umgebungen ebenso ein wie in schicke Einrichtungen.
  • Kontrastierend: mit modernen Möbeln aus Glas oder kühlem Metall im modernen Stil setzen Massivholzbetten reizvolle Kontrapunkte.
  • Designermöbel: Mit Naturholz lassen sich erstaunliche Effekte gestalten. Besondere Blickfänge sind Massivholzbetten in schwebender Optik.
  • Shabby: Beim Shabby-Style soll die Einrichtung bewusst etwas abgenutzt und charaktervoll aussehen. Ein Massivholzbett aus Altholz passt wunderbar zu so einer Wohnumgebung.
Altholzbett als Hingucker
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