Bettdecken & Kissen - Für jede Jahreszeit
Von wärmenden Daunendecken über kuschelige Kaschmirdecken bis Seitenschläferkissen. In unserem großen Sortiment von Decken & Kissen findest Du garantiert das passende für einen erholsamen Schlaf!

Decken – was Du beim Kauf einer Bettdecke beachten sollten

  1. Die Funktion von Decken
  2. Gängige Formate für Decken
  3. Unterschiedliche Typen von Decken
  4. Die verschiedenen Füllmaterialien für Decken
  5. Tipps zur Pflege von Decken
  6. Decken für jeden Schlafkomfort

Matratze, Kissen, Bettdecke: Das sind die drei wichtigsten Komponenten, die zu einem Bett gehören. Die bequemste Schlafunterlage und das komfortabelste Kissen garantieren keinen erholsamen Schlaf, wenn die Decke fehlt. Die Bettdecke dient dabei nicht nur als Wärmespeicher, sondern hat auch eine psychologisch wichtige Funktion: Unter einer kuscheligen Decke fühlen Sie sich geborgen und sicher, während Sie im Schlaf die Kontrolle über sich und die Umwelt weitgehend abgeben. Für das nächtliche Wohlbefinden ist die Wahl einer geeigneten Bettdecke also elementar: Erfahren Sie hier Wichtiges rund um den Deckenkauf.

1. Die Funktion von Decken

Die wichtigste Aufgabe der Bettdecke kennen wir alle – sie sorgt dafür, dass wir im Schlaf nicht frieren. Während des Schlafes läuft der Körper leicht Gefahr auszukühlen. Eine Bettdecke speichert die Wärme in ihren Luftpolstern und schirmt zugleich kalte Luft von außen ab. Eine weitere wichtige, aber weniger bekannt Funktion der Bettdecke ist die Aufnahme von Flüssigkeit: Im Schlaf gibt die Haut Schweiß ab. Dieser wird durch die Decke absorbiert, vom Körper wegtransportiert und nach außen zur Verdunstung freigegeben.

2. Gängige Formate für Decken

Seit Bettwaren im industriellen Maßstab hergestellt werden, haben sich Normmaße für Kissen, Decken und Laken durchgesetzt. Die wichtigsten Maße für Bettdecken im Handel betragen:

  • Babygröße: 80 × 80 cm
  • Standardgröße: 135 × 200 cm
  • Standardgröße mit Überlänge: 150 × 200 cm
  • Komfortgröße: 155 × 220 cm
  • Standard-Doppelbettgröße 200 × 200 cm
  • Standard-Doppelbettgröße mit Überlänge 200 × 220 cm

Gerade bei der Entscheidung für Sonderformate oder sehr große Decken sollten Sie sorgfältig abwägen, wie es mit der Verfügbarkeit von passender Bettwäsche und der Handlichkeit beim Waschen der Decken aussieht.

Bettdecken für groß und klein: Babydecke

3. Unterschiedliche Typen von Decken

Eine Bettdecke besteht, genau wie ein Kopfkissen, zunächst aus einer Stoffhülle. Diese kann in verschiedenen Macharten mit individuellem Aufbau angefertigt sein und ist zur Aufnahme des isolierenden Füllmaterials bestimmt. Man unterscheidet dabei zwischen Hüllen mit Einschütte, gefertigt aus Perkal (einem besonders feinmaschig gewebten Baumwollstoff) und Inlett (einem leicht gewebten Stoff aus besonders feinen Fäden).

Die Hüllen-Fertigungen im Detail

    • Oberbett: Das gesamte homogene Füllgut ist in eine einkammerige Hülle gefüllt.
    • Steppbett: Hier ist die Hülle an mehreren Stellen durchstochen, sodass das Füllgut sich nur schwer innerhalb der Decke verlagert und staut.
    • Einziehdecke: Die Hülle ist in zahlreiche Segmente unterteilt. So kann die Füllung nicht durch die Decke wandern.
    • Stegdecken sind gefertigt wie Einziehdecken, wobei zwischen den Kammern Verbindungen vorgesehen sind; dies verbessert die Wärmeleitung. Der Nachteil: Auch das Füllmaterial kann von Kammer zu Kammer gelangen.
    • Duo-Einziehdecke: Hier sind zwei Einziehdecken übereinander vernäht, sodass dazwischen ein weiteres, isolierendes Luftpolster entsteht.
    • Vierjahreszeitendecken: Zwei Einziehhüllen mit Füllungen aus verschiedenen Materialien und Füllstärken können nach Bedarf per Druckknopf, Klett- oder Reißverschluss miteinander kombiniert und so als Sommer- oder wärmere Winterdecke genutzt werden.
Daunenfüllung in Einziehdecke

4. Die verschiedenen Füllmaterialen für Decken

Neben der Machart der Decke sind die Füllungen entscheidend für den Schlafkomfort.

  • Daunenbett/Federbett: Als Naturmaterial sind Daunen und Federn von Enten und Gänsen im Handel. Daunenqualitäten sind nach DIN EN 12934 genormt und bemessen sich nach dem prozentualen Verhältnis zwischen Daunen und Federn. Dies reicht von „reiner Daune“ über „leicht fedrige“, „fedrige“, „Dreiviertel“ und „Halb- Daune“, die gängige Handelsbezeichnung hierfür lautet „Federbett“. Die Wärmekraft solcher Decken ist umso höher, je größer der Daunenanteil ist: Die feinen Federfasern halten Luft und Wärme zuverlässig fest. Die Qualität von Gänsedaunen ist der von Entendaunen überlegen.
  • Schurwolle: Die kräuseligen Fasern von Wollvlies speichern ebenfalls Wärme und haben darüber hinaus eine weitere erstaunliche Eigenschaft: Sie können etwa ein Drittel ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen, absorbieren also Schweiß und geben ihn schnell wieder durch Verdunstung an die Außenluft ab. Das Material zeigt eine ausgezeichnete Klimaregulation.
  • Edelhaar: Die Brusthaare von Kamelen oder die feine Wolle der Kaschmirziege sind exklusive Alternativen zur Schurwollfüllung. Beides punktet mit hervorragender Wärmerückhaltung und ausgezeichnetem Flüssigkeitsausgleich.
  • Wildseide: Wildseide wird aus den Kokons geschlüpfter Maulbeerspinner gewonnen; der Schmetterling kommt dabei nicht zu Schaden. Das Material ist weniger wärmedämmend, kann aber bis zu 30 Prozent Flüssigkeit aufnehmen und eignet sich daher besonders als Sommerbettdecke.
  • Baumwolle: Baumwolle kann ein Fünftel seines Gewichtes an Flüssigkeit aufnehmen, ist aber weniger wärmespeichernd und somit auch als Sommerbettdecke geeignet. Achten Sie beim Kauf auf Gütesiegel zur Schadstofffreiheit: Als Agrarprodukt könnte Baumwolle in den Herstellerländern mit Pestiziden in Verbindung gekommen sein. Baumwolle ist langlebig und pflegeleicht.
  • Tencel®: Hierbei handelt es sich um eine Naturfaser auf Holzbasis, die industriell hergestellt wird und saugfähiger als Baumwolle ist. Als Faserfüllung für Bettdecken ist Tencel® noch ein recht neues Produkt, das mit Nachhaltigkeit und hervorragender Haptik punktet.
  • Faserkügelchen: Sie sind als Füllung einer Decke für Allergiker gut geeignet: Das synthetische Material lässt sich bei bis zu 60° C waschen.
  • Vlies: Vlies ist ein weiches, warmes Material, das sich im Fall von Bettdecken aus synthetischen Endlos- und Hohlfasern zusammensetzt.

5. Tipps zur Pflege von Decken?

Daunendecken sowie solche mit Woll- oder Haarfüllung sollten Sie bei trockenem Wetter regelmäßig im Freien auslüften. Wolle ist selbstreinigend, sofern noch ein gewisser Gehalt von Lanolin, also Wollfett, auf den Fasern verblieben ist.

Daunenkissen können Sie in der Maschine waschen und im Wäschetrockner wieder üppig weich trocknen; bei Woll- und Haarfüllungen sollten Sie die Decke lediglich mit kaltem Wasser und Wollwaschmittel durchspülen und flach auf Wäscheständer abtropfen lassen. Wolldecken dürfen Sie nicht schleudern oder reiben, da die Wolle verfilzt.

Auch Decken mit Synthetik-Füllungen sollten Sie regelmäßig lüften und waschen: Wenn Sie die Bettdecke in der eigenen Waschmaschine reinigen und einen Wäschetrockner zur Verfügung haben, achten Sie auf die Verarbeitung von Inlett oder Einschütte: Bei Stegdecken besteht die Gefahr, dass die Füllung zu „wandern“ beginnt und sich nur unter Schwierigkeiten wieder zurückverteilen lässt.

6. Decken für jeden Schlafkomfort

Wenn Sie nachts leicht schwitzen, sollten Sie sich für eine Decke mit einer Naturfüllung entscheiden. Die klimatisierenden Eigenschaften von Daunen- und Wollfüllungen sind in puncto Flüssigkeitsregulierung den von synthetischen Materialien überlegen. Die etwas höheren Anschaffungskosten amortisieren sich bei guter Pflege und regelmäßigem Lüften der Decke schnell: Daunendecken haben eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren. Achten Sie beim Kauf der Decke auf eine Garantie, dass keine Daunen aus „Lebendrupf“ verwendet wurde.

Sie kommen auch mit einer weniger wärmenden Decke zurecht, solange das Material anschmiegsam ist? Dann ist eine Kunstfaserdecke für Sie gut geeignet: Die haptischen Eigenschaften einer mit Faserkügelchen oder Vlies gefüllten Decke werden von manchen Menschen als angenehmer empfunden als ein voluminöses Federbett. Darüber hinaus sind Synthetikbetten unaufwendig in der Waschmaschine zu reinigen. Hohlfasern und Vlies sind, im Vergleich zu Naturmaterialien, zwar etwas verschleißanfälliger, dafür aber meist deutlich preiswerter zu bekommen. Manche Betten mit Faserkügelchen sind etwas schwerer, weil für eine gute Wärmeisolierung mehr Füllmaterial benötigt wird.

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