Matratzen 140x200(356)

Alles über Matratzen in 140x200 cm

Die richtige Matratze sorgt für einen erholsamen Schlaf und dafür, dass Du am Morgen erfrischt aufwachst. Dabei spielt auch die optimale Größe eine Rolle. Matratzen im Format 140x200 cm sind optimal für Einzelschläfer und lassen genügend Platz für das gelegentliche Übernachten einer zweiten Person. So eignen sie sich für Jugendzimmer, für Single-Appartements, aber auch für kleine Schlafzimmer. Hier erfährst Du alles, was Du über Matratzen in 140x200 cm wissen musst.

      1. Matratzen in 140x200 cm: die verschiedenen Varianten
      2. Härtegrade: Darum sind sie wichtig
      3. Die verschiedenen Liegezonen
      4. Die richtige Höhe
      5. Das passende Bett für Deine 140x200 cm Matratze
      6. Zubehör: Topper, Schoner und Co.
      7. Fazit: Darauf gilt es, beim Kauf einer Matratze in 140x200 cm zu achten

Matratzen in 140x200 cm: die verschiedenen Varianten

Eine Matratze soll den Körper optimal unterstützen, bequem sein und ein angenehmes Schlafklima bieten. Nun sind die Schlaf- und Liegegewohnheiten der Menschen verschieden – und deshalb gibt es auch eine Reihe von Matratzentypen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrem Innenleben. Die häufigsten Matratzenarten sind:

      • Federkernmatratzen
      • Kalt-, Komfort- und Memory-Schaummatratzen
      • Latexmatratzen

Federkernmatratzen: die Luftigen

Eine Taschenfederkernmatratze sorgt für ein luftiges Schlafklima.

Federkernmatratzen sind die Klassiker unter den Schlafunterlagen. Im Inneren befinden sich Stahlfedern, die auf unterschiedliche Weise geschützt sind: So gibt es einfache Modelle, bei denen eine Polsterung die Federn vom Bezug trennt. Bei Taschenfederkernmatratzen sind sie zusätzlich einzeln „verpackt“. Eine Matratze mit Bonellfederkern zeichnet sich durch spezielle sanduhrförmige Federn aus, die so einen noch besseren Komfort bieten sollen. Tonnentaschenfederkernmatratzen sind bauchig geformt und meist von einer Kaltschaum-Ummantelung geschützt. Federkernmatratzen sind aufgrund des Abstands zwischen den Federn atmungsaktiv und gut geeignet für schnell schwitzende Menschen.

Ein Bonellfederkern wirkt flächenelastisch: Der ganze Körper sinkt in die Matratze ein, was vor allem für Rückenschläfer angenehm ist. Eine Taschenfederkernmatratze ist aufgrund ihrer hohen Punktelastizität für Bauch- und Seitenschläfer angenehm.

Schaummatratzen: die Anpassungsfähigen

Schaummatratzen in 140x200 cm sind günstige Alternativen zur Federkernmatratze, wenn Du es im Bett gerne warm hast, denn der Schaum speichert die Wärme. Im Liegeverhalten sind sich Kalt- und Komfortschaummodelle ziemlich ähnlich. Der Unterschied liegt vielmehr im Herstellungsprozess: Komfortschaum wird zum Aushärten erhitzt, Kaltschaum nicht.

Schaummatratzen sind punktelastisch, das heißt, sie unterstützen den Körper an schweren Stellen wie Schultern und Becken besonders gut. So wird die Wirbelsäule entlastet, was für Menschen, die bereits unter Rückenproblemen leiden, sehr angenehm ist.

Matratzen aus Memory-Schaum, auch viskoelastisch genannt, passen sich den Körperkonturen exakt an – je länger Du liegst, desto besser. Auf diese Weise werden empfindliche Körperpartien entlastet. Dieser Matratzentyp ist daher vor allem für Personen mit orthopädischen Problemen ideal.

Latexmatratzen

Latex verspricht ein weiches Liegegefühl und eine optimale Punktelastizität. Der Körper sinkt an schweren Stellen ein, das Material bildet sich zudem schnell zurück, wenn Du Deine Schlafposition wechselst. Unruhige Schläfer wissen das zu schätzen. Latex ist atmungsaktiv und somit ideal, wenn Du gerne unter kühlen Bedingungen schläfst.

Härtegrade: Darum sind sie wichtig

Eine zu harte Matratze kann ebenso zu Schmerzen und Verspannungen führen wie eine zu weiche. Und nur mit dem richtigen Härtegrad spielt die Matratze ihre Vorzüge der Punkt- oder Flächenelastizität sowie der verschiedenen Liegezonen voll aus. Welcher Härtegrad für Dich der richtige ist, hängt von Deinem Körpergewicht und Deiner Größe ab. Allerdings spielen immer auch persönliche Präferenzen eine Rolle. Zur Orientierung werden Härtegrade in der Regel in fünf Abstufungen eingeteilt:

      • Härtegrad 1: 45 bis 65 kg
      • Härtegrad 2: 66 bis 80 kg
      • Härtegrad 3: 81 bis 100 kg
      • Härtegrad 4: 101 bis 120 kg
      • Härtegrad 5: 121 bis 160 kg

Die verschiedenen Liegezonen

Matratzen werden oftmals in drei, fünf oder sieben Liegezonen eingeteilt, die optimal auf die verschiedenen Körperpartien abgestimmt sind. So können schwere Bereiche wie Schultern und Becken tiefer einsinken, leichtere dagegen weniger. Das sorgt zum Beispiel dafür, dass die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form bleibt.

Dabei bedeuten mehr Zonen nicht unbedingt mehr Komfort. Wie viele Zonen zu Dir passen, hängt vor allem von Deiner Körpergröße ab. Grundsätzlich sollten die Liegezonen zu den Proportionen und der Schlafhaltung passen, etwa die für die Schultern „zuständige“ Zone sich eben auch dort befinden, wo Deine Schultern aufliegen.

Die richtige Höhe

Je dicker die Matratze, desto komfortabler das Liegegefühl.

Die Matratze sollte weder zu niedrig noch zu hoch sein: Ist der Bettrahmen spürbar, kann die Nacht zur Tortur werden, liegt sie zu hoch „schwimmt“ sie auf dem Lattenrost und kann verrutschten. Die Höhe der Matratze beeinflusst zudem das Liegeverhalten. Ist sie zu dünn, können vor allem schwere Menschen bis zum Lattenrost einsinken – und das unabhängig von Härtegrad und Matratzentyp.

Tipp: Je größer und schwerer der Liegende ist, desto dicker sollte die Matratze sein.

In der Regel weisen Matratzen eine Höhe zwischen 20 und 25 cm auf. Ab einer Höhe von 25 cm wird es besonders komfortabel. Matratzen in dieser Höhe werden gerne bei Boxspringbetten verwendet, die ohne Lattenrost auskommen. Dicke Matratzen weisen zudem eine ausreichende Kernhöhe auf und je höher diese ist, desto komfortabler und ergonomischer ist die Matratze.

Das passende Bett für Deine 140x200 cm Matratze

Eine Matratze kann nur mit dem passenden Bett ihre Vorteile voll ausspielen. Hier solltest Du darauf achten, dass die Innenmaße und vor allem die Höhe passen: Ist die Bettkante zu hoch, droht Verletzungsgefahr beim Aufstehen und Hinlegen. Eine zu niedrige Kante kann eine dicke Matratze nicht ordentlich umfassen.

Lattenrost-, Matratzen- und Bett-Größen sind genormt. Du bist somit auf der sicheren Seite, wenn Du für eine Matratze in 140x200 cm einfach ein Bett und einen Lattenrost in eben diesem Format auswählst. Hier hast Du die Wahl zwischen verschiedenen Varianten:

      • Holz- und Metallbetten
      • Betten aus Holzwerkstoffen
      • Boxspringbetten

Betten aus Echtholz und Metall sind sehr robust und langlebig. Es gibt sie zudem für die verschiedensten Wohnstile: das Metallbett in Schwarz für den Industrial-Look oder in Weiß für den romantischen Landhausstil, das Holzbett mit Ornamenten für ein rustikales Ambiente im Schlafzimmer.

Für das Jugendzimmer oder für das kleine Budget sind Betten aus Holzwerkstoffen wie Spanplatten, die mit Melamin überzogen werden, eine preiswerte Lösung. Sie sehen chic aus und sind für eine geringe Beanspruchung optimiert.

Auch für Boxspringbetten sind Matratzen in 140x200 cm erhältlich. Boxspringbetten werden als System verkauft: Sie kommen ohne Lattenrost aus, stattdessen befindet sich ein Federkern in einer Box – daher auch der Name –, auf dem eine weitere Auflage aus Komfortschaum oder Latex liegt.

Zubehör: Topper, Schoner und Co.

Ein Matratzentopper optimiert den Liegekomfort.

Deine Matratze in 140x200 cm soll nicht nur optimalen Liegekomfort bieten, sondern auch lange halten. Dabei helfen Topper, die für zu noch mehr Bequemlichkeit führen, und Schoner, die die Matratze vor Schweiß, Staub und Verschmutzungen schützen.

Topper bestehen aus Wolle, Baumwolle oder Viskose. Sie sorgen etwa im Winter für eine wärmere Schlafunterlage und im Sommer für ein kühles Klima. Sie können zudem mit Daunen gefüllt sein und versprechen so ein weicheres Liegegefühl.

Tipp: Mit einem Matratzen-Topper schonst Du Deine Matratze, die so länger komfortabel bleibt.

Matratzenschoner werden zwischen Lattenrost und Matratze platziert. Sie sind nicht zuletzt auch für Allergiker zu empfehlen: Da sie gewaschen werden können, bilden sich auf und in der Matratze weniger Staub und Milben.

Fazit: Darauf gilt es, beim Kauf einer Matratze in 140x200 cm zu achten

Von der Füllung, über den Härtegrad, bis zu den Liegezonen: Beim Kauf einer Matratze in 140x200 cm gilt es, eine Reihe von Faktoren zu beachten. Hier findest Du auf einen Blick alle wichtigen Punkte, die Du vor dem Kauf Deiner neuen Matratze klären solltest:

Wie viele Personen schlafen im Bett? Matratzen in 140x200 cm sind für komfortable Einzelbetten und gelegentliche Besuche einer zweiten Person ideal.
Wie groß ist der Schlafraum? Das Format eignet sich besonders für kleine Schlafräume von 10 bis 15 Quadratmetern oder für kleine Wohnungen mit Schlafecke.
Welches Schlafklima wünschst Du Dir? Federkerne und Latex bieten eine gute Belüftung, Schaummatratzen speichern die Wärme und sind für alle, die gerne warm schlafen, gut geeignet.
Bist Du Allergiker? Für Allergiker sind Latexmatratzen optimal, da sie Schmutz und Milben kaum annehmen, ein Topper und eine Unterlage schützen zusätzlich.
Welches Bett besitzt Du? Nicht nur das Format, auch die Höhe der Bettkante sollte mit den Maßen der Matratze übereinstimmen.

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