Klappmatratzen
Klappmatratzen sind der praktische Begleiter, sowohl zum Mitnehmen als auch zum schnellen Aufklappen im Gästezimmer. Sie sind wegen ihrer breiten Anwendungsmöglichkeiten so beliebt.

Klappmatratzen: Weich gebettet unterwegs und erholsamer Schlaf für Gäste

Zum bequemen Schlafen benötigt der moderne Mensch ein Bett. Nun übernachtest Du aber nicht immer in den eigenen vier Wänden oder im Hotel: Auf Reisen oder bei Gelegenheiten, an denen Dein Bett nicht am Platz ist, etwa während eines Umzugs, brauchst Du eine mobile Schlafunterlage. Klappmatratzen sind sehr praktische und vielseitige Behelfsbetten, wenn es gilt, eine komfortable Lagerstätte zu improvisieren. Doch auch bei Klappmatratzen gibt es Unterschiede in Material und Verarbeitung: Dies und mehr erfährst Du im folgenden Ratgeber.

  1. Klappmatratzen: Bequem schlafen auch ohne Bett
  2. Welche Vorteile haben Klappmatratzen?
  3. Segmente und Nähte: So vielseitig funktionieren Klappmatratzen
  4. Die Materialien für Klappmatratzen
  5. Kinder- und Komfortgröße: die Formate von Klappmatratzen
  6. Ökosiegel und Allergien: Darauf solltest Du bei Klappmatratzen achten
  7. Wie lagere ich Klappmatratzen richtig?

Klappmatratzen: Bequem schlafen auch ohne Bett

Klappmatratzen sind die optimale Lösung, wenn kein herkömmliches Bett verfügbar ist. Die praktischen Matratzen lassen sich vielseitig nutzen.

  • Gästebett: Wenn Dein Besuch öfter über Nacht bleibt, aber alle Betten und Sofas im Haushalt bereits belegt sind, kannst Du mit einer Gästematratze auch auf dem blanken Fußboden zusätzlichen Schlafplatz improvisieren.
  • Reisebett: Du bist als Übernachtungsgast eingeladen? Dann mach es Deinen Gastgebern leicht und bring Deine eigene Reisematratze mit.
  • Behelfsbett: Aus irgendeinem Grund ist Dein gewohntes Bett zeitweise nicht nutzbar? Mit Klappmatratzen kannst Du einige Nächte überbrücken.
  • Outdoor-Bett: Beim Camping darf es für Deinen Geschmack etwas Luxus sein? Faltmatratzen sind Schlafsäcken und Isoliermatten überlegen: Sie gleichen Unebenheiten aus und halten Bodenkälte ab. Allerdings musst Du eine wasserdichte Unterlage unter die Matratze legen.

Klappmatratzen sind nützliche eine Haushaltsausstattung, die Dir bei so sensiblen Bereichen wie Schlafen und Gastlichkeit aus mancher Verlegenheit helfen kann.

Hochwertige Verarbeitung und praktisches Design

Welche Vorteile haben Klappmatratzen?

Natürlich sind Klappmatratzen nicht die einzige Möglichkeit, um kurzzeitig ein Nachtlager zu improvisieren. Gegenüber Behelfslösungen wie Luftmatratzen, Schlafsäcken oder Gästebetten haben Faltmatratzen jedoch viele Vorteile.

  • Stabilität: Auf einer herkömmlichen Luftmatratze oder einem aufblasbaren Gästebett zu schlafen, ist besonders für etwas schwerere Personen schwierig. Zudem passen sich prall gefüllte Luftkammern der Liegeposition nicht optimal an. Dem aufgeblasenen Bett kann dann buchstäblich die Luft ausgehen. Klappmatratzen sind massiv, aber nachgiebig und ermöglichen den Schlaf auf sicherem Polster.
  • Hygiene: Klappmatratzen lassen sich nach Gebrauch mit wenigen Handgriffen säubern. Das Bettlaken kommt in die Wäsche, die Unterseite wird nach Bodenkontakt kurz mit dem Staubsauger abgesaugt. In einer Schutzhülle verpackt, können Faltmatratzen bis zum nächsten Einsatz gelagert werden.
  • Platzbedarf: Klappmatratzen sind in ihrem Design auf das Notwendigste reduziert: Die Segmente der Matratze lassen sich einfach zusammenklappen oder falten. Tatsächlich sind Klappmatratzen auch unter der Bezeichnung „Faltmatratzen“ im Handel. Ein klappbares Gästebett oder Feldbett mit Bettgestell aus Metall ist im Vergleich dazu sperriger und schwerer.

Klappmatratzen als vielseitig nutzbare Schlafunterlagen

Segmente und Nähte: So vielseitig funktionieren Klappmatratzen

Falt- beziehungsweise Klappmatratzen bestehen im Grunde aus mehreren kleinen Matratzen. In den meisten Fällen handelt es sich um drei vier- oder rechteckige Segmente, deren Matratzenkern jeweils mit einem eigenen Bezug ummantelt ist. Diese Teilstücke sind durch stabile Nähte miteinander verbunden. Diese Verbundstellen sind durch einen kleinen Stoff-Überhang so ausgeführt, dass die Matratze sich nach einem vorgegebenen Falt-System zusammenlegen lässt und in zugeklapptem Zustand die Form eines flachen Quaders annimmt. Oft sind Klappmatratzen mit einem waschbaren Bezug ausgestattet. Mikrofaser, Baumwolle, Polyester oder Materialmixe sind verbreitete Textilien dafür. Ein Reißverschluss ermöglicht es, diese Ummantelung abzuziehen und zu reinigen. An manchen Faltmatratzen ist zusätzlich ein passendes Kopfteil angebracht.

Klappmatratzen: mehr als Schlafunterlagen

Eine Klappmatratze bietet, wenn nicht gerade jemand darauf liegt, weitere Nutzungsmöglichkeiten. So lassen sich manche Faltmatratzen beispielsweise als Hocker benutzen oder zu einer Art Sessel mit Rückenstütze aufrichten. Auch als Auflage auf Gartenbänken können Klappmatratzen eingesetzt werden. Faltmatratzen können also nützliche Multifunktionsmöbel sein und auf diese Weise zudem ein Platzproblem lösen, wenn nur wenig Stauraum zur Verfügung steht.

Faltmatratzen für Kinderspiele

Kinder verbringen viel Zeit auf dem Boden: Beim Krabbeln, Lesen, Fernsehen oder Spielen mit der Videokonsole ist es einfach bequemer, wenn man nicht aufrecht am Tisch oder gesittet im Sessel sitzen muss. Klappmatratzen sind – neben dem Einsatz zur Übernachtung – ein wunderbar vielseitiger Einrichtungsgegenstand fürs Kinderzimmer: Auf einer kindgerechten Faltmatratze lässt es sich nach Herzenslust toben und chillen – und anschließend im Handumdrehen aufräumen.

Raffinierte Faltsysteme sorgen für kompakte Form.

Die Materialien für Klappmatratzen

Moderne Klappmatratzen werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Dadurch haben sie verschiedene Härtegrade. Du solltest beim Kauf von Klappmatratzen also zunächst überlegen, wie das Nutzungsprofil Deiner Matratze aussehen wird; ob darauf nur ab und zu stundenweise geschlafen wird oder ob das Notbett regelmäßig in Gebrauch sein wird.

  • Schaumstoff: Einfacher Schaumstoff ist die einfachste und günstigste Variante für Klappmatratzen. Mit Schaumstoff-Klappmatratzen bist Du gut bedient, wenn nur gelegentlich jemand darauf schläft oder die Matratze als Gästebett für eine sehr leichte Person gedacht ist – etwa für die Pyjama-Party Deines Nachwuchses.
  • Kokosfaser: Kokos, auch als Kokos-Latex-Gemisch, ist als Liegefläche deutlich fester und stabiler; allerdings sind solche Matratzen etwas schwerer und nicht ganz so leicht zu transportieren.
  • Polyurethan (PU)-Schaum, auch Polyetherschaum, kann in verschiedenen Festigkeitsgraden hergestellt werden. In einer weichen Variante kommt er auch bei Matratzen zum Einsatz. Das Material ist belastbar und formstabil. Faltmatratzen aus PU-Schaum eignen sich daher gut für etwas schwerere Schlafgäste.
  • Komfortschaum ist eine spezielle Variante von PU-Schaum, die sich durch eine besondere Atmungsaktivität und hohen Feuchtigkeitsaustausch auszeichnet, allerdings nicht ganz so elastisch ist.
  • Kaltschaum: Kaltschaum ist formstabil, langlebig und eignet sich auch für höhere Belastung.
  • Visco-elastischer Schaum, auch „Memory Foam“ genannt, ist punktelastisch und bietet sehr hohen Liegekomfort.

Spezial-Varianten wie Federkernmatratzen sind bei Klappmatratzen nicht üblich. Die Faustregel: Je stärker die Matratze beansprucht und je häufiger sie gebraucht wird, desto hochwertiger und stabiler sollte das Material sein. Kalt- und Visco-Schaum gehören zu den Premium-Kategorien, auch preislich. Bedenke aber: Selbst die besten Klappmatratzen sind nicht als dauerhafte Schlafunterlage oder preisgünstige Alternative zu einer gewöhnlichen Matratze geeignet. Du kannst damit kein normales Bett ersetzen.

Kinder- und Komfortgröße: die Formate von Klappmatratzen

Klappmatratzen sind in verschiedenen Formaten im Handel: Üblich ist bei Matratzen für eine einzelne Person eine Länge zwischen 195 Zentimetern und 2 Metern in ausgeklapptem Zustand, die Breite schwankt zwischen sparsamen 70 Zentimetern bis zu komfortablen 1,20 Metern. Es gibt vereinzelt auch Klappmatratzen für zwei Personen, die entsprechend größer bemessen sind. Fast wichtiger als die Liegefläche ist bei Klappmatratzen die Höhe: Je dicker, desto komfortabler ist das Liegegefühl. Übliche Höhen liegen zwischen 6 und 12 Zentimetern.

Klappmatratzen als Reisebettmatratzen für Kinder sind entsprechend kleiner; ein gängiges Maß ist 60 mal 120 Zentimeter bei 6 Zentimetern Höhe.

Die Lieferung von Klappmatratzen erfolgt übrigens meist in gerolltem Zustand: Für den Versand ist die Matratze so besser zu handhaben.

So richtig ausstrecken: Klappmatratzen gibt es auch mit großer Liegefläche.

Ökosiegel und Allergien: Darauf solltest Du bei Klappmatratzen achten

Bei der Entscheidung für die richtigen Klappmatratzen stehen in erster Linie das Format und der Liegekomfort im Fokus. Es gibt aber noch weitere Kriterien, die Du beim Kauf einer Klappmatratze berücksichtigen solltest.

  • Umweltfreundliche Materialien: Achte im Sinne der Umwelt auf die Verarbeitung möglichst ökologisch unbedenklicher Materialien und Herstellungsmethoden: Ökosiegel geben bei den textilen Komponenten der Matratze Auskunft.
  • Allergiker-Eignung: Hygiene bei Matratzen ist unverzichtbar. Um allergischen Reaktionen, zum Beispiel auf Hausstaubmilben vorzubeugen, sollten die Bezüge der Klappmatratzen abnehm- und waschbar sein. Noch hygienischer geht es, wenn Du ein Spannbettlaken über die Faltmatratze ziehst.
  • Stauraum: Auch in zusammengeklapptem Zustand haben Klappmatratzen einen gewissen Platzbedarf. Kläre ab, ob Du die Matratze tatsächlich verstauen kannst.
  • Preis: Klappmatratzen bekommst Du in allen Preis-Kategorien, aber auch Modelle für weniger Euro sind durchaus geeignet als Gäste- oder Reisebett-Variante.

Schlicht und funktional: Klappmatratze als Schlafunterlage

Wie lagere ich Klappmatratzen richtig?

Bevor die Matratze wieder für längere Zeit zusammengepackt und verstaut wird, solltest Du sie ordentlich auslüften lassen. Im Schlaf gibt der Körper Schweiß ab, der sich nicht in der Matratze festsetzen sollte. Stockflecken oder Geruch wären die Folge. Einlagern solltest Du Klappmatratzen immer flach liegend, zum Beispiel unter Deinem Bett. Auf der Kante stehend könnte die Matratze über die Zeit verbiegen.

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