Die Matratzen-Beratung auf Schlafwelt.de

Matratzenarten


Matratzenarten Verschiedene Matratzenarten
Der Überblick bei so vielen verschiedenen Matratzen mit all ihren Vor- und Nachteilen zu behalten fällt schwer. Hier zeigen wir Ihnen kurz die vier beliebtesten Matratzenarten. Weitergehende Informationen zu den verschiedenen Matratzen finden Sie unter den Links auf der rechten Seite.

    • Visco Matratzen besitzen einen Kern aus Viscoschaum, der auf Wärme- und Druckentwicklung reagiert. Diese Matratze passt sich perfekt dem Körper an und speichert die abgegebene Körperwärme.
    • Die Kaltschaummatratze hat eine hervorragende Anpassungsfähigkeit sowohl an den Körper als auch an den Lattenrost. Oft sind verschiedene Liegezonen eingearbeitet, um den Körper optimal abzustützen.

  • Die Latexmatratze eignet sich vor allem für Allergiker sehr gut, da Latex von Natur aus leicht antibakteriell und hygienisch ist. Auch Milben findet man seltener als auf anderen Matratzenarten. Auch die Latexmatratze unterstützt den Körper punktgenau.
  • Die altbekannten Federkernmatratzen werden in Bonnell-Federkern-, Taschenfederkern- und Tonnentaschenfederkernmatratzen unterteilt. Alle bieten eine optimale Stützkraft, sehr gute Federung und ausgezeichnete Atmungsaktivität.

Welche Matratze passt zu Ihnen? Machen Sie den Test!

Kaltschaummatratze


Kaltschaummatratze Kaltschaummatratzen für hohen Schlafkomfort
Zu den beliebtesten Matratzenarten gehört die Kaltschaummatratze. Sie bietet eine hervorragende Anpassungsfähigkeit an den Körper sowie den Lattenrost und kann durch eine optimale Punktelastizität überzeugen. Die Matratze trägt ihren Namen in Anlehnung an den Herstellungsprozess. Auch Komfortschaummatratzen gehören zu den Kaltschaummatratzen. Sie unterscheiden sich aber leicht durch eine etwas andere Produktion und eine andere chemische Zusammensetzung.

Machen Sie es sich gemütlich: Wir empfehlen für Ihr Schlafzimmer Naturmaterialien und warme Farben, die Geborgenheit vermitteln. Ein geschmackvoller Wandanstrich in hellen und zarten Farben wirkt oft Wunder. Vorhänge machen den Raum wohnlicher, außerdem halten sie - besonders im Sommer - Wärme und Licht draußen, so dass Sie ungestörter schlafen. Und mit einem passenden Teppichboden haben Sie nicht nur warme Füße beim Aufstehen sondern auch eine weitestgehend staubfreien Raumluft, denn er bindet den Staub. Eine dezente Beleuchtung oder per Dimmer regulierbare Lampen lassen Ihr Schlafzimmer noch gemütlicher wirken.

Damit Sie es richtig kuschelig haben, empfehlen wir schöne Bettwäsche - aus flauschigem Biber im Winter, Linon oder Microfaser im Sommer, und wenn es richtig edel sein soll aus Satin.

Federkernmatratze


Federkernmatratze Die Federkernmatratze - zu Recht ein Klassiker im Bett
Matratzen haben einen entscheidenden Einfluss auf den Schlafkomfort. Dieser richtet sich natürlich auch nach den individuellen Schlafgewohnheiten und Ansprüchen, was Schlafhaltung, Einsinktiefe, Härtegrad und Stützfunktion anbelangt. Die Federkernmatratze wird jedoch in solch vielfältigen Varianten angeboten, sodass sie nahezu jeden Anspruch erfüllen kann.

Unterschieden wird zwischen Bonell-Federkernmatratzen, Taschenfederkernmatratzen und Tonnentaschenfederkernmatratzen. Alle Federkernmatratzen bieten eine optimale Stützkraft, eine adäquate Federung und eine ausgezeichnete Atmungsaktivität. Sie gelten darüber hinaus als besonders robust und langlebig.

Generell sagt der Name der Matratzen schon aus, was sie gemeinsam haben; den Federkern. Der Federkern ist das geordnete System von miteinander verbundenen Stahlfedern und gilt als Herzstück der Federkernmatratze. Im Matratzenkern werden ausnahmslos Druckfedern verarbeitet, die nach Entlastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurückgehen. Der Federkern hat die Aufgabe, den Körper an den Aufliegestellen gleichmäßig zu stützen und so eine möglichst waagerechte Position zu gewährleisten. Der Matratzenkern besteht daher aus Metall- oder Stahlfedern. Bei der Bonnell-Federkernmatratze sind die spiralförmigen Federn mittig tailliert. Bei der Tonnentaschenfederkernmatratze hingegen haben die Federn eine eher bauchige Form und werden wie die Federn der Taschenfederkernmatratze reihenweise in Stofftaschen genäht und auf einer Fläche fixiert.
Zwischen, über und unter den Stahlfedern werden die Federkernmatratzen mit Schaumstoffen gepolstert. Filze dienen hierbei als schützendes Trägermaterial, damit die Polsterung nicht durch die Federn beschädigt wird. Auf Federkern und Polsterung wird der Bezug aufgebracht, der oft aus Materialmixen aus Baumwolle, Polyester, Schurwolle und Rosshaar besteht. Hierüber befindet sich dann das Obermaterial aus Baumwoll-Gemischen.

Vorteile Federkernmatratze

  • Durch die eingearbeiteten Stahlfedern verfügen Federkernmatratzen über eine komfortable Stütz- bzw. Federkraft.
  • Sie sind stabil und haben eine lange Lebensdauer.
  • Federkernmatratzen sind durch ihre Atmungsaktivität besonders hygienisch. Die Matratzen eignen sich deshalb auch für Menschen, die in der Nacht stark schwitzen.
  • Die während des Schlafens abgegebene Feuchtigkeit wird von der Federkernmatratze später wieder an die Außenluft abgegeben, was dem Schlafklima zugutekommt und Schimmelbildung verhindert.
  • Federkernmatratzen fühlen sich daher immer angenehm kühl an. Aus diesen Gründen eignen sich Federkernmatratzen auch besonders für Betten, die von unten nicht oder kaum belüftet werden. So kann einer Schimmelbildung entgegen gewirkt werden.
  • Auch bei Federkernmatratzen können häufig zwischen Kopf- und Fußteil verschiedene Liegezonen eingearbeitet werden, die dem unterschiedlichen Gewicht von Kopf, Schultern, Hüfte, Gesäß und Beinen mit verschiedenen Einsinktiefen Rechnung tragen. In der Regel handelt es sich um fünf oder sieben eingebrachte Körperzonen, die dem Schlafkomfort dienen.
  • Insbesondere Tonnentaschenfederkern- und Taschenfederkernmatratzen weisen auch eine gute Punktelastizität auf.
  • Darüber hinaus können Federkernmatratzen gut mit herkömmlichen Lattenrosten kombiniert werden und bieten ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nachteile der Federkernmatratze
  • Besonders empfindliche Menschen können bei einer Federkernmatratze das Gefühl haben, beim Umdrehen auf dem Bett "nachzuschwingen". Dies ist auf den Federkern zurückzuführen.
    Insbesondere nach der ersten Umstellung des Bettsystems auf Federkernmatratzen empfinden Menschen dies für einen kurzen Zeitraum als gewöhnungsbedürftig.
  • Einfache Federkernmatratzen sind für verstellbare Lattenroste nicht immer die richtige Variante, weil sie sich nicht immer optimal der dadurch entstehenden, unebenen Unterlage anpassen. Um die sonst guten Liegeeigenschaften nicht zu vermindern, empfiehlt sich ein starrer Lattenrost.
  • Für schnell frierende Menschen kann die Matratze sich zu kühl anfühlen.

Fazit
Federkernmatratzen werden in vielen verschiedenen Größen, Varianten und Qualitäten angeboten. Schlafwelt.de hält sowohl die klassischen Federkernmatratzen als auch Taschenfederkernmatratzen, Tonnentaschenfederkernmatratzen und Bonell-Federkernmatratzen in unterschiedlichen Ausführungen bereit. Herkömmliche Federkernmatratzen können nur in Kombination mit einem feststehenden Lattenrost empfohlen werden, wobei Premiummodelle mit eingearbeiteten Körperzonen durchaus auch für funktionelle Lattenroste angeraten werden können.
Neben einer guten Stützkraft und Federung sind insbesondere die Weiterentwicklungen der Tonnentaschen- und Taschenfederkernmatratzen in Bezug auf die Punkteelastizität empfehlenswert. Kälteempfindliche Menschen sollten bei der gegebenen Atmungsaktivität der Matratzenart jedoch wärmende Bezüge und Laken nutzen, die bei Schlafwelt ebenfalls erhältlich sind.

Bonnell-Federkernmatratze


Bonnell-Federkernmatratze Was ist ein Bonnell-Federkern?
Bonnellfederkerne werden maschinell aus Taillendruckfedern mit Drahtstärken von 2,2 – 2,5 mm hergestellt. Jede Feder ist thermoelektrisch verarbeitet. Eine Garantie für dauerhafte Elastizität.
Die flexiblen Bonnellfedern sind miteinander verbunden und ergeben einen hochelastischen Kern. Als ideale Abdeckung hat sich eine dauerelastische Schaumstoffpolsterung erwiesen.

Vorteile der Bonnell-Federkernmatratze

  • Durch die besondere Form der Bonnellfedern besitzen die Bonnell-Federkernmatratzen eine vorzügliche Federeigenschaft. Bei einer geringen Belastung zeigt die Matratze auch nur eine leichte, weiche Reaktion auf das Gewicht. Bei stärkerer Belastung hingegen bewirkt die Matratze auch einen stärkeren Gegendruck. So reagiert die Matratze eigenständig auf unterschiedlich schwere Personen.
  • Durch eine geringere Anzahl von Federn besitzt die Matratze auch ein relativ geringes Gewicht. Dies erleichtert die Handhabung bei z.B. Bettlakenwechsel und Wenden der Matratze.
Nachteile der Boonell-Federkernmatratze
  • Bonnell-Federkernmatratzen besitzen einen Kern aus Bonnellfedern.
  • Allerdings sind deutlich weniger Federn in diese Matratze eingebaut, als beispielsweise in eine Taschenfederkernmatratze.
  • Dadurch entsteht eine großflächige Punktelastizität. Bei einer Flächenelastizität kann es passieren, dass die Wirbelsäule abknickt und nicht mehr optimal gestützt wird.
  • Bei empfindlichen Menschen kann es hier zu Rücken- und vor allem Nackenproblemen kommen.
  • Bonnellfedern neigen dazu bei Bewegen nach zu schwingen und so das Gefühl von „schaukeln“ zu erzeugen. Dan kann sich bei einigen Menschen negativ auf den Schlafkomfort auswirken.

Fazit
Neben den allgemeinen Punkten weißt die Bonnell-Federkernmatratze besonders gute Federeigenschaften und ein geringes Gewicht auf. Allerdings ist sie durch die wenige Anzahl der Federn sehr flächenelastisch.

Taschenfederkern


Taschenfederkernmatratze Taschenfederkerne weisen im Gegensatz zu Bonellfederkernen eine deutlich höhere Punktelastizität auf und schwingen auch deutlich weniger nach. Dies wird erreicht über eine große Anzahl sensibler Stahlfedern, die eingenäht in luftige Gewebetaschen unabhängig voneinander federn. Bei jeder Bewegung wird die Wirbelsäule optimal unterstützt. Die Taschenfederkernmatratze ist mit jedem Lattenrost kombinierbar, der enge Lattenabstände hat. So wird jede Feder-Reihe der Matratze optimal gestützt.

Taschenfederkernmatratze


Was ist ein Taschenfederkern?
Der Kern von Taschenfederkernmatratzen besteht aus Metall- oder Stahlfedern, die in einzelne Gewebetaschen eingesetzt sind. Die einzelnen Taschen sind zwar miteinander verbunden, wirken jedoch jede für sich. Dieses Verhalten wird durch die Isolation in einzelnen Taschen erreicht. Die Federn haben eine zylindrische Form. Die Stärke und Spannkraft der Federn variiert und ist für den Härtegrad der Matratze sehr entscheidend.

Vorteile von Taschenfederkernmatratzen

  • Bonnell-Federkernmatratzen besitzen einen Kern aus Bonnellfedern.
  • Die Punktelastizität wird durch in einzelne Gewebetaschen eingepackte Federn erreicht, die alle für sich selbst wirken können.
  • Die Federn schwingen auch kaum nach und bieten so einen optimalen Schlafkomfort.
  • Durch die punktelastische Federung wird die Wirbelsäule bei jeder Bewegung optimal unterstützt.
  • Die Federn geben je nach Belastung mehr oder weniger nach, was der Matratze ermöglicht die Wirbelsäule in eine nahezu waagerechte Position zu bringen.
  • Die Taschenfederkernmatratze ist mit allen Lattenrost mit engen Lattenabständen kombinierbar.
Nachteile von Taschenfederkernmatratzen
  • Durch eine Vielzahl von einzeln eingenähten Federn hat diese Matratze ein hohes Eigengewicht. Dadurch kann sich die Handhabung beim Wenden und Beziehen der Matratze als etwas schwieriger herausstellen.

Fazit Taschenfederkernmatratzen zeichnen sich neben den allgemeinen Punkten noch durch besondere Punktelastizität aus. Aufgrund der Menge an Federn, sind sie aber sehr schwer.

Tonnentaschenfederkernmatratze


Tonnentaschenfederkernmatratze Was ist ein Tonnentaschenfederkern?
Der Kern einer Tonnentaschenfederkernmatratze besteht aus Metall- oder Stahlfedern, die in einzelne Gewebetaschen eingesetzt sind. Die einzelnen Federn sind zwar in den Taschen miteinander verbunden, wirken jedoch jede für sich.
Die Federn haben eine bauchige, tonnenähnliche Form, was der Matratze ihren Namen verleiht. Die Stärke und Spannkraft der Federn variiert und ist für den Härtegrad der Matratze sehr entscheidend.

Vorteile von Tonnentaschenfederkernmatratzens

  • Tonnentaschenfederkernmatratzen können durch ihre hohe Punktelastizität überzeugen.
  • Durch die bauchigen, in einzelne Taschen eingenähten Federn merkt man bei Bewegungen kaum ein nachschwingen der Matratze.
  • Eine optimale Unterstützung der Wirbelsäule ist dadurch auch gegeben.
  • Trotz einer Verbindung zwischen den einzelnen Taschen ist der Kern sehr flexibel und lässt jede Feder einzeln wirken.
  • Diese Matratze lässt sich mit jedem Lattenrost mit engen Lattenabständen problemlos kombinieren.
Nachteile von Tonnentaschenfederkernmatratzen
  • Durch eine Vielzahl von einzeln eingenähten Federn hat diese Matratze ein hohes Eigengewicht. Dadurch kann sich die Handhabung beim Wenden und Beziehen der Matratze als etwas schwieriger herausstellen.

Fazit
Neben den allgemeinen Aspekten weist die Tonnentaschenfederkernmatratze noch eine hohe Punktelastizität auf. Leider hat sie auch ein sehr hohes Gewicht.

Latex


Latex Latex kurz erklärt
Der Latexmatratzenkern wird aus natürlichem oder synthetischem Kautschuk hergestellt, der für seine sehr gute Anpassungsfähigkeit bekannt ist. Je nach Variante werden natürliche und synthetische Polymere vermischt.
Umgangssprachlich auch als "Gummi" bekannt, ist der Anteil des Latexmaterials ein Qualitätsmerkmal der Matratze.

Bei Materialmischungen werden in der Regel etwa 40% Naturkautschuk mit 60% aus Erdöl hergestelltem Latex vermischt.
Nur Matratzen, die zu 100% aus Naturpolymeren bestehen, dürfen als Naturlatex-Matratzen angeboten werden. Lediglich bis zu 5% Vulkanisiermittel dürfen für die benötigte Konsistenz dem Naturlatex hinzugefügt werden.

Latexmatratze


Latex-Matratze Die Latexmatratze - für den hygienischen und komfortablen Schlaf
Bei empfindlichen Menschen und Allergikern geht bei der Suche nach einer bequemen Matratze kaum ein Weg an der Latexmatratze vorbei. Der Latexkern in den Matratzen ist für die gute Anpassung an den Körper sowie den Lattenrost verantwortlich und trägt auch zur Punktelastizität bei. Latexmatratzen schmiegen sich angenehm an den Körper an und unterstützen ihn an den wichtigen Stellen wie Schultern, Gesäß und Wirbelsäule.

Qualitativ hochwertige Latexmatratzen in Kombination mit guten Lattenrosten gewährleisten damit eine möglichst waagerechte Schlafhaltung, die den Rücken schont und zum erholsamen Schlaf beiträgt. Unterstützt wird dies durch in die Matratze eingearbeitete Liegezonen, die speziell auf das Gewicht einzelner Körperteile ausgerichtet sind. Dieser Komfort gilt auch für Seitenschläfer und Bauchschläfer, die regelmäßig eine Latexmatratze als besonders bequem empfinden.
Die Eigenschaften des Latex-Materials machen Latexmatratzen zu außergewöhnlich hygienischen und reinigungsfreundlichen Matratzen, die sich auch für Allergiker empfehlen.

Die Herstellung der Latexmatratze
Die Herstellung der Latexmatratzen erfolgt durch Vulkanisation. Hierbei wird das Latexmaterial in eine Form gegossen und erhitzt. In der Form befinden sich Heizstifte, die später die für die Matratzenart typischen Löcher hinterlassen, weshalb auch von "Stiftlatex" gesprochen wird. Unzählige kleine Luftbläschen werden bei diesem Herstellungsverfahren in dem Latexmaterial eingeschlossen und sorgen gemeinsam mit Luftkanälen für eine optimale Luftzirkulation bei den Matratzen. Bei Schichtlatexmatratzen werden unterschiedliche Schichten von Schaumstoffen und Latex abwechselnd miteinander verbunden.
Für die Bezüge von Latexmatratzen werden unterschiedliche Materialen verwandt. Neben saugfähigen Wollmaterialien finden hier auch Tencel-Materialien Anwendung, die als Zellulose-Stoffe aus der Holzproduktion stammen. Allerdings weisen alle gängigen Bezugsstoffe hervorragende Absorbierfähigkeiten auf und fühlen sich angenehm weich an. Durch eine eingearbeitete Steppung werden die Vorteile des Latexkerns noch unterstützt.

Vorteile der Latexmatratze

  • Das flexible und elastische Latexmaterial passt sich hervorragend an den Körper und das Untergestell an, weshalb Latexmatratzen auch für funktionelle Lattenroste geeignet sind.
  • Matratzen aus Naturlatex wird im Übrigen eine noch höhere Punktelastizität nachgesagt, als Modellen auf synthetischer Basis. Sie verfügen des Weiteren über ein adäquates Federungs- bzw. Rückstellungsverhalten und machen beim Umdrehen im Bett keine störenden Geräusche.
  • Latex ist darüber hinaus schon von Natur aus leicht antibakteriell, hygienisch und in Bezug auf Milben nicht anfällig, sodass für Allergiker die Latexmatratze das Mittel der Wahl sein kann.
  • Latexmatratzen fühlen sich nie zu warm und nie zu kalt an, sodass sie für ein breites Publikum geeignet sind. Der in der Nacht abgesonderte Schweiß wird am Tag an die Luft abgegeben und trägt so zu einem guten Schlafklima bei.
  • Bei entsprechender Pflege gelten Latexmatratzen als robust und langlebig.

Nachteile der Latexmatratze

  • Latex ist naturgemäß schwerer als viele Schaumstoffe, sodass auch die Latexmatratzen ein nicht zu unterschätzendes Gewicht aufweisen.
  • Je nach Vulkanisationsart kann eine Latexmatratze für einen kurzen Zeitraum etwas Eigengeruch absondern, der als störend empfunden werden kann. Dieser verliert sich aber in der Regel innerhalb der ersten Benutzungstage
  • Latexmatratzen sollten immer gut belüftet werden, um ein optimales Schlafklima zu erzielen. Ein offener Bettkasten könnte beispielsweise die richtige Belüftung gewährleisten.
    Ist eine Belüftung nicht ausreichend gewährleistet, könnten Modelle mit Luftkanälen für optimale klimatische Verhältnisse sorgen.

Fazit
Die Latexmatratze eignet sich sehr gut für Allergiker, da sie von Natur aus wenig Raum für Bakterien und Milden bietet. Durch ihre gute Anpassungsfähigkeit kann die Latexmatratze auch mit verstellbaren Lattenrosten gut kombiniert werden. Sie ist für viele verschiedene Personen empfehlenswert, da sie wärmeregulierend ist und in der Nacht aufgenommenen Schweiß gut tagsüber wieder abgeben kann. Allerdings muss hier sehr auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden. Es empfehlen sich offene Bettkästen, ansonsten sollte auf eine Matratze mit Luftkanälen zurückgegriffen werden.
Die Matratze hat leider aufgrund der Schwere von Latex ein hohes Gewicht, was die Handhabung etwas schwierig gestaltet.
Ein kurzzeitiger Eigengeruch kann durch die Herstellungsart der Matratze an den ersten paar Tagen auffallen.
Bei guter Pflege sind diese Matratzen allerdings äußerst robust und langlebig. Anschmiegsame Latexmatratzen mit ausgezeichneter Punkteelastizität finden Sie bei Schlafwelt.de in vielen verschiedenen Ausführungen und Größen sowie von renommierten Herstellern und Marken. Natürlich halten wir auch Premium-Matratzen mit entsprechenden Zertifikaten von Ökotest oder Stiftung Warentest bereit.

Viscoschaum


Viscoschaum Der Hightech-Schaum wurde in den USA für die Raumfahrt entwickelt. Ein besonderes Polymer verleiht dem Viscoschaum ein spezielles Formgedächtnis, weshalb er auch als Memo-Schaum oder Gedächtnis-Schaum bekannt ist. Der Viscoschaum selbst wird auch als thermoplastischer Schaum bezeichnet, da er auf Wärme- und Druckentwicklung mit entsprechender Anpassung reagiert.

Sobald Körperwärme oder Druck auf Viscoschaum einwirken, passt sich der einzigartige Schaum dem Körper an wie eine zweite Haut, was ihn bei der Matratzenherstellung unentbehrlich macht. Nach einer Druckentlastung formt sich der Schaum zeitverzögert zurück. Beim Einsinken in den Schaum wird außerdem kein fühlbarer Gegendruck erzeugt.
Grob erklärt ähnelt der Viscoschaum einem Knetgummi, das nach dem Kneten langsam wieder seine ursprüngliche Form annimmt. Natürlich fühlt sich Viscoschaum erheblich angenehmer an als Knetgummi.

Visco Matratzen


Visco-Matratze Visco Matratzen - eine Innovation aus der Raumfahrt

Herstellung und Qualitätsmerkmale
Visco Matratzen enthalten eine Füllung aus Viscoschaum, der zum Erhalt der Stützkraft auf einer Kaltschaumplatte fixiert wird. Ein Qualitätskriterium bei der Visco Matratze ist die Beschaffenheit, Feinporigkeit und Dicke des Viscoschaums. Umso feinporiger dieser Schaum ist, desto höher ist dessen Qualität und Gewicht. Gängig sind Schichtdicken zwischen 1,5 cm und 7 cm. Für den erholsamen Schlaf werden Schichtdicken ab 4 cm empfohlen, um von den vielen Vorteilen des Viscoschaums spürbar zu profitieren.
In einigen Visco Matratzen werden Kavernen eingearbeitet. Dies sind Hohlgänge in der Matratze, die zur Druckentlastung beitragen, das Gewicht gleichmäßig verteilen und für eine ausreichende Belüftung sorgen.

Vorteile von Visco Matratzen

  • In den Bereichen Punktelastizität und Anpassungsvermögen sind Visco Matratzen kaum zu übertrumpfen. Das Anpassungsvermögen bezieht sich jedoch nicht allein auf den Körper, sondern auch auf den Lattenrost.
  • Mit Visco Matratzen lassen sich starre und bewegliche Lattenroste hervorragend kombinieren, sodass auch von den Vorzügen des Unterbettes profitiert werden kann.
  • Visco Matratzen passen sich dem Körper außerordentlich gut an, entlasten den Druck und bieten dennoch eine adäquate Unterstützung des Körpers.
  • Insbesondere Menschen mit gesundheitlichen oder orthopädischen Problemen profitieren von den Matratzen, die für eine korrekte Lagerung des Körpers sorgen. Die waagerechte Haltung und die von der Visco Matratze gespeicherte Körperwärme tragen dazu bei, dass sich Bandscheiben, Wirbelkörper und Muskeln wieder entspannen und regenerieren können.
    Die Lagerung des Körpers auf viscoelastischem Schaum kann Beschwerden im Bereich des Stützapparates entgegenwirken und sich positiv auf die Blutzirkulation auswirken. Durch zu hohen Druck verursachte Durchblutungsstörungen gehören damit dann der Vergangenheit an.
  • Auf Visco Matratzen kann man sehr ruhig und entspannt schlafen. Dies auch, weil Visco Matratzen auch beim stark reduzierten Umdrehen im Bett absolut geräuscharm sind.
  • Sie fühlen sich immer angenehm warm an und speichern die Körperwärme nachhaltig.
  • Darüber hinaus ist der Schaum sehr hygienisch, da er frei von Staub und Bakterien ist. Auch Milben haben bei diesem Material kaum eine Chance. Aus diesen Gründen eignen sich Visco Matratzen auch gut für Allergiker.

Nachteile von Visco Matratzen
  • Die auf Visco Matratzen verzögerte Rückbildung des Körperabdruckes kann die Bewegung erschweren, weshalb sie für bewegungseingeschränkte Menschen nur bedingt empfohlen werden kann. Auch unruhige Schläfer könnten sich hierdurch gestört fühlen.
  • Der Viscoschaum wird durch die Körperwärme warm und weich. Stark schwitzende Menschen könnten die Wärme als unbehaglich empfinden, weshalb zur Vermeidung eines Wärmestaus ein saugfähiges Bettlaken genutzt werden sollte.
  • Qualitativ hochwertige Visco Matratzen können sehr schwer sein. Oft sind die Matratzen nur einseitig zu benutzen, da der Viscoschaum regelmäßig nur auf einer Seite fixiert wird.

Fazit
Visco Matratzen sind die richtige Wahl, wenn es um hervorragende Punktelastizität, Anpassungsfähigkeit und Druckentlastung geht. Angenehm wärmend und entspannend empfiehlt sich die Visco Matratze insbesondere für anspruchsvolle Menschen, die vielleicht sogar unter Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen leiden oder mit Durchblutungsstörungen zu tun haben.
Schlafwelt.de führt Visco Matratzen in vielen verschiedenen Ausführungen, Varianten und Größen. Die Anpassungsfähigkeit der Matratzenart gilt auch für funktionale Lattenroste, die in ihren Vorzügen vom Matratzenmaterial noch unterstützt werden. Nur für stark schwitzende Menschen eignen sich wärmespeichernde Visco Matratzen nur bedingt, wobei die bei Schlafwelt erhältlichen Matratzenauflagen aus viscoelastischem Schaum eine sinnvolle Alternative darstellen könnten.

Kindermatratzen


Für Babys im ersten Lebensjahr empfiehlt sich eine Matratze, die im Oberflächenbereich mittelweich ist, denn auch bei Babys soll sich die Matratze der Wirbelsäule anpassen und nicht umgekehrt. Grundsätzlich sollte der Matratzenbezug abnehmbar und waschbar sein. Wichtig für die ersten Schritte ist auch eine festere Trittkante am Matratzenrand.

Babys und Kleinkinder haben ein großes Schlafbedürfnis, Schlaf ist wichtig für ein gesundes Wachstum. In den ersten Jahren werden wesentliche Weichen für die gesunde körperliche Entwicklung gestellt. Die dafür optimale Matratze muss orthopädisch richtiges Liegen, Hygiene und eine optimale Luftzirkulation bieten. Wichtig ist: Legen Sie das Baby auf eine neue Matratze!

Vollpolstermatratze


Der gesamte Innenkern dieser Matratzenart besteht aus natürlichem Füllmaterial, wie z.B. Rosshaar, Wolle, Seegras oder Kapok, wobei Rosshaar zwar das teuerste, aber auch beste Material ist, weil es elastisch und strapazierfähig ist.

Rosshaar wirkt klimatisierend, sorgt für Luftzirkulation, es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie schnell wieder ab. Nachteilig bei diesen Matratzen mit einem hohen Naturfaseranteil ist die Notwendigkeit des Nachpolsterns (Naturmatratze, Rosshaarmatratze). Wegen der hohen Fertigungskosten werden Vollpolstermatratzen heute kaum noch hergestellt.

Zonen Matratze


Zonen-Matratze Warum verschiedene Zonen?
Sogenannte Liegezonen sorgen bei Zonen-Matratzen dafür, dass das Gewicht der verschiedenen Körperzonen optimal ausgeglichen wird. Denn der Mensch ist an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich schwer. Darum muss die Matratze darauf reagieren können.
Schultern und Beckenbereich sind schwerer als der Rückenbereich und sollten etwas einsinken, damit die Wirbelsäule grade liegen kann. Die verschiedenen Zonen unterstützen dies, indem sie eine unterschiedliche Stützkraft, Elastizität und Dämpfung haben.




Dadurch wird jede Körperzone von einer passenden Liegezone unterstützt:

  • elastisch im Kopf- und Nackenbereich
  • weiche Schulterzone
  • stützaktive, angepasste Becken- und Lendenzone
  • weiche Knie- und Beinzone
  • elastische Fußzone

Anzahl der Zonen
Es gibt Matratzen mit unterschiedlich vielen Liegezonen. Zonen-Matratzen mit 3,5,7 oder 9 Liegezonen sind am häufigsten vorzufinden. Wichtiger jedoch als die Anzahl der Liegezonen ist, dass der eigene Körper auf die Liegezonen abgestimmt ist. Der Beckenbereich ist immer die mittlere Zone, von der sich die anderen ableiten.
Die Zonen sind immer gegeneinander aufgebaut. So entspricht die Fußzone immer der Kopfzone, denn man geht von einem ähnlichen Gewichtsverhalten der beiden Körperzonen aus. Nur so ist ein Wenden der Matratze möglich.
Allerdings sind die Liegezonen nicht ausschlaggebend für die Qualität einer Matratze.

TEMPUR


TEMPUR ist ein offenzelliges, viscoelastisches, druckentlastendes und thermoaktives Material, das sich exakt Ihrer Körperform anpasst. Milliarden von offenen Zellen schmiegen sich sanft der Kontur Ihres Körpers an und geben Ihnen da optimale Unterstützung, wo sie benötigt wird.
Dank seiner nachgebenden und zugleich stützenden Eigenschaft passt sich das Material individuell an den Schlafenden an. So können Druckstellen vermieden werden und Ihr Schlaf kann positiv beeinflusst werden. Wenn Sie aufstehen geht das TEMPUR Material wieder in seine Ursprungsform zurück.
Das echte TEMPUR Material wird nur in unternehmenseigenen Produktionsstätten gefertigt. Nur eine Hand voll Leute kennt die geheime Formel. Der komplette Herstellungsprozess wird exklusiv bei TEMPUR Produkten eingesetzt.

Sensipur

Sensipur ist ein PUR-Schaumstoff (Polyurethan) oder auch Viscoschaum oder Memory-Schaum genannt. Sensipur wird im Blockschaumverfahren hergestellt. Aus diesen Blöcken können unterschiedlich gestaltete Kerne herausgeschnitten werden. Sensipur-Viscoschäume reagieren langsam und träge. Drückt man z.B. mit der Hand den Viscoschaum ein, so bleibt der Abdruck einige Sekunden sichtbar. Sensipur-Viscoschäume erzeugen nach Einsinken des Körpers keinerlei Gegendruck und wirken somit druckentlastend "Liegen wie Schweben". Sensipur ist ein auf Wärme reagierender Schaumstoff. Erst nach einiger Zeit wird das anfangs sehr fest empfundene Material weich und passt sich den Körperzonen perfekt an. Sensipur steht für herausragende Resultate in den Bereichen Qualität, Komfort und Ökologie. So wird bei der Produktion keine Emissionen an die Umwelt, bzw. FCKW frei.


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