Schlafgewohnheiten


Schlafgewohnheiten Wie schläft man am besten?
Eine der Grundvoraussetzungen für unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und die Erhaltung der individuellen Gesundheit ist ein tiefer, guter Schlaf. Dabei erholen wir uns von den Strapazen des Tages und gewinnen Energie und Kraft für die nächsten Aufgaben. Um zu entspannen, ist die richtige Schlafunterlage genauso wichtig wie die optimale Umgebung in unserem Schlafzimmer.

Es kann sich daher empfehlen, zu einer neuen Matratze auch einen neuen, passenden Lattenrost zu kaufen. Bei Federkernmatratzen sollten Sie unter Umständen auf verstellbare Roste verzichten. Denn gerade Bonell-Federkernmatratzen lassen sich schlecht biegen. Auch die Federn selbst können an der abgeknickten Stelle nicht mehr richtig arbeiten, was den Liegekomfort mindert und die Matratze schädigen kann. Kaltschaum- und Latexmatratzen lassen sich wiederum sehr gut mit allen Rosten kombinieren. Durch ihre Biegefähigkeit kann man sie gut auf verstellbaren Lattenrosten verwenden. Bei Viscomatratzen kommt es darauf an, wie dick der Viscokern der Matratze ist. Denn ab einer bestimmten Dicke lässt sich die Matratze nur schwer biegen und ist dadurch nur bedingt mit einem verstellbaren Rost zu kombinierbar.

Das richtige Schlafzimmer

Bettwäsche Moderne Schlafzimmer zum Entspannen!
Ihr Schlafzimmer soll ein Ort zum Wohlfühlen sein, in dem Sie sich erholen können. Nur wenn Sie den Raum nicht zweckentfremden, können Sie auch nachts vollkommen entspannen. Das heißt: Nutzen Sie ihn nicht als Arbeitsraum. Verbannen Sie PC und Schreibtisch aus dem Schlafzimmer – am besten einfach alles, was Sie an Arbeit erinnert. Je weniger sich hier befindet, desto besser.
Vermeiden Sie elektrische Geräte im Schlafraum, denn der entstehende Elektrosmog kann möglicherweise Ihren Schlaf stören. Neben PC, Fernseher, Telefon und Handy gehört dazu auch der elektrische Radiowecker. Einen batteriebetriebenen Funkwecker können Sie dagegen problemlos benutzen, da er zwar empfängt, aber nicht sendet. Wenn Sie Allergiker sind, sollten Sie wegen Blütenpollen oder einer möglichen Schimmelbildung der Erde auf Pflanzen und Blumen verzichten.

Machen Sie es sich gemütlich: Wir empfehlen für Ihr Schlafzimmer Naturmaterialien und warme Farben, die Geborgenheit vermitteln. Ein geschmackvoller Wandanstrich in hellen und zarten Farben wirkt oft Wunder. Vorhänge machen den Raum wohnlicher, außerdem halten sie - besonders im Sommer - Wärme und Licht draußen, so dass Sie ungestörter schlafen. Und mit einem passenden Teppichboden haben Sie nicht nur warme Füße beim Aufstehen sondern auch eine weitestgehend staubfreien Raumluft, denn er bindet den Staub. Eine dezente Beleuchtung oder per Dimmer regulierbare Lampen lassen Ihr Schlafzimmer noch gemütlicher wirken.

Damit Sie es richtig kuschelig haben, empfehlen wir schöne Bettwäsche - aus flauschigem Biber im Winter, Linon oder Microfaser im Sommer, und wenn es richtig edel sein soll aus Satin.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Wecker Unsere innere Uhr stimmt nicht genau mit dem Tag überein, sie hält an einem Rhythmus von etwa 25 bis 26 Stunden fest. Umso mehr liebt sie feste Gewohnheiten. Auf ein unstetes Leben reagiert der Körper sehr sensibel. Das wirkt sich zum Beispiel negativ auf den Tiefschlaf aus.
Hier hilft es, jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen. Das ist nicht ganz einfach, denn wer unter der Woche früh zur Arbeit muss, schläft am Wochenende gern lange aus.
Auf eine solche Verschiebung reagiert unsere innere Uhr leider sofort: Je länger Sie am Wochenende liegen bleiben, desto schwerer fällt Ihnen das Aufstehen am Montag. In den nächsten Tagen gewöhnen Sie sich an den frühen Rhythmus, am Samstag bleiben Sie wieder länger im Bett – ein einziger Kreislauf. Den können Sie durchbrechen, indem Sie auch am Wochenende etwa zur gleichen Zeit aufstehen. Gönnen Sie sich lieber am Nachmittag ein kleines Nickerchen oder gehen Sie früher ins Bett, falls Sie sich müde fühlen.

Schlafoptimierung

Schlafoptimierung Sie möchten Ihren Schlaf optimieren? Dann haben wir ein paar Tipps für Sie:

  • Gehen Sie mehrere Abende hintereinander eineinhalb Stunden früher ins Bett als gewöhnlich. Solange Ihnen Schlaf fehlt, dürfte es Ihnen – nach einer kleinen Umgewöhnungsphase – nicht schwer fallen, früher einzuschlafen.
  • Versuchen Sie herauszufinden, nach wie viel Stunden Schlaf Sie sich am Ausgeruhtesten fühlen.
  • Gönnen Sie sich möglichst immer so viel Schlaf, wie Sie brauchen.
  • Zu viel Schlaf ist ebenso ungesund wie zu wenig. Wer sein persönliches Optimum überschreitet, schläft danach nur noch flach und unruhig. Wer viel zu lange schläft, gerät am Morgen sogar wieder in eine Tiefschlafphase. Dadurch kommt die innere Uhr vollkommen durcheinander, und Sie wachen wie gerädert auf.
  • Halten Sie die Zeit im Bett so knapp wie möglich. Dadurch verlängern Sie die erholsame Tiefschlafphase zu Beginn der Nacht. Sie fühlen sich nicht nur fitter und abends wacher, sondern haben außerdem noch mehr Zeit, um den Tag zu genießen.

Tageslicht und frische Luft

Tageslicht und frische Luft Licht gegen Müdigkeit Vor der Arbeit eine Stunde Frischluft und ein kleiner Spaziergang machen munter! "Das schaffe ich zeitlich gar nicht", sagen Sie? Dann können Sie sich alternativ nach dem Aufstehen von künstlichem Sonnenlicht am Frühstückstisch beleuchten lassen. Oder Sie besorgen sich eine spezielle Lampe für Ihr Büro. Wenn Sie am Abend länger durchhalten möchten, sollten Sie sich dem Licht auch zu späterer Stunde aussetzen.
Mit der künstlichen Sonne können Sie Ihre innere Uhr aber weder vollständig überlisten noch eine ungesunde Lebensweise ausgleichen. Wird das System zum Beispiel durch Schicht- oder Nachtarbeit überstrapaziert, hilft das helle Kunstlicht zwar, Schlaf und Munterkeit leiden aber dennoch.